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Zeitzeugen

Zeitzeugen in Helbersdorf

Stumme Zeitzeugen

Als Zeitzeuge bezeichnet man Personen als auch historische Gegenstände oder Bauwerke, die Zeugnis eines bestimmten Ereignisses oder einer bestimmten Periode darstellen.
Diese Seite beschreibt stumme Helbersdorfer Zeitzeugen, als historische Gegenstände oder Bauwerke.

Im laufe der Jahre, beim betreiben dieser Website kam eine gewisse Skurrilität (seltsame Situation) auf, da manche der hier beschriebenen Zeitzeugen verschwanden.

Rest eines Bombentrichters im Stadtpark
(nahe Tennisplatz)

Im März 1945 mit der Absicht von Engländern, die in Altchemnitz ansässige Autounion zu zerstören, fielen durch wahrscheinlich zu früh geöffnete Bombenschächte der Flugzeuge vom Typ Avro Lancaster einige der Bomben auch auf Helbersdorfer Gebiet. Die meisten gingen rund um die Tennisplätze nieder. Die Trichter wurden in den Fünfzigern zwar mit Erde gefüllt, doch kann man beim genaueren hinsehen noch heute Reste erkennen.

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Eingang zum Platz

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Tennisplätze

Amtliche Bekanntmachung von 1973
(VEB Nahverkehr)

In Folge der Baumassnahmen im Baugebiet 1, Markersdorf/Helbersdorf, wird die Helbersdorfer Strasse im Bereich Scheffelstrasse bis Händelstrasse, ab 10. Dezember 1973 für den gesamten Fahrverkehr (ausser Baufahrzeuge und Anlieger) gesperrt. Umleitungsstrecke: Stollberger Strasse- Stefan-Zweig-Strasse - Scheffelstrasse.
Diese Bekanntmachung war in der Freien Presse vom Dezember 1973 zulesen.

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Spätere Endstelle vom D-Bus

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Haltestelle vom W-Bus

Ehemalige Auffüllanlage für Sprühwagen und Kehrmaschinen an der Friedrich-Hähnel-Strasse

Nach jedem Regenguss lief vom noch spärlich bepflanzten Helbersdorfer Hang auf sämtlichen Strassen und Wegen eine rote Brühe hinab Richtung Helbersdorfer Strasse.
Unscheinbar vor einem Glascontainer erinnert noch ein Gussdeckel mit der Aufschrift "Hydrant" an ein Highlight der späten Siebziger.
Der Deckel ist zwar nicht mehr das Original, aber an genau dieser Stelle montierte der VEB Stadtwirtschaft Karl-Marx-Stadt des Öfteren einen mobilen Hydrant, um damit die damaligen Sprühwagen und Kehrmaschinen mit Wasser aufzufüllen. Mit diesen Maschinen wurde dann versucht die Ordnung wiederherzustellen.

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Hydrant

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Friedrich-Hähnel-Strasse

Reste eines geplanten Jugendclubs an der Dittersdorfer Strasse
(nicht mehr vorhanden)

Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, war an der Dittersdorfer Strasse Gerüchten zu Folge, ein so genannter Jugendclub geplant. Aus diesem Grund rückte im Frühjahr 1980 ein Autokran an und lud erst mal 6 Betonplatten ab. (der Club wurde später in der alten Schule eröffnet)
Nach 22 Jahren, also im Jahr 2002, rückte erneut ein LKW mit Kran an und holte drei dieser Platten wieder ab.
In Folge des Bau eines riesigen Regenüberlaufbeckens wurde der Platz benötigt und die restlichen Platten verschwanden auf Nimmerwiedersehen..

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April 2009

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November 2009

Reste der alten Markersdorfer Strasse nach Altchemnitz

An dieser Stelle führte bis 1977 die Markersdorfer Strasse über eine Betonbrücke und anschliessendem Bahnübergang (beschrankt) nach Altchemnitz. Die Brücke wurde 1977 mit einem Metallbauzaun und den ehemaligen Bahnschranken gesichert und 1985 abgebrochen.
An fast gleicher Stelle wurde 2006 eine neue Fussgängerbrücke errichtet.

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ehemaliger Bahnübergang

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Richtung Helbersdorf

ehemaliger Eisenbahn-Haltepunkt Oberaltchemnitz

Der ehemalige Eisenbahnhaltepunkt Oberaltchemnitz wurde am 1. Oktober 1895 eröffnet. Am 1. Februar 1905 erfolgte eine Umbenennung in Haltepunkt Altchemnitz. Am 10. Mai 1953 erfolgte die nächste Umbenennung in Karl-Marx-Stadt - Markersdorfer Strasse.
Nach der Eröffnung des neuen Haltepunks Karl-Marx-Stadt - Scheffelstrasse im Dezember 1972 verlor der Hp. Markersdorfer Strasse mehr an Bedeutung, so dass er am 15. September 1977 geschlossen wurde.
Die Bahnstrecke nach Stollberg wurde ab Januar 1993 von der Deutschen Bahn AG und ab 1998 von der ehem. Karsdorfer Eisenbahn Gesellschaft im Auftrag der Citybahn Chemnitz bis 2001 betrieben.

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Bahnübergangssignal

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Herbst 2012

Sockel der Büste von Wladimir Iljitsch Uljanow - Lenin

An der Friedrich-Hähnel-Strasse, ca. 50m westlich vom Eingang der ehemalige Friedrich-Hähnel-Oberschule stand in gepflegtem Umfeld von ca. 1975 bis 1991 auf einem mit Blumen gesäumten Sockel die Büste von Lenin.
Dieses Werk entstammte keinem geringeren Künstler wie auch das Karl-Marx-Monument in Chemnitz, Lew Kerbel.
Auf dem Büsten-Vorplatz wurden regelmässig Schülerappelle und Auszeichnungen der Friedrich-Hähnel-Oberschule abgehalten bzw. vorgenommen.
Auch Schüler einer in Karl-Marx-Stadt ansässigen russischen Mittelschule hielte hier, laut Augenzeuge, mind. einmal eine Feier ab.
Seit dem Frühjahr 1991 ist Lenins Bronzestatue plötzlich auf nimmer Wiedersehen verschwunden. Vielleicht ist Lenin einer Altmetallspende zum Opfer gefallen oder im Museum?
Laut einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 2004, hat sich die Büste auf mysteriöse Weise beim Fundamt im Zimmer 221/221 in der Elsasser Straße 8 eingefunden...

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Januar 2012

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Januar 2012

Übersicht über weitere Zeitzeugen am Dorfrand

Bildstrecken über Zeitzeugen in der Nähe von Helbersdorf:


Weitere historische Spuren in Helbersdorf

Einzelbilder und Bildstrecken über kleine Dinge aus vergangenen Zeiten auf Helbersdorfer Gebiet.


Stand: Januar 2014